Shamanic Movie
Reviews
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"Whale Rider" 2003
WHALE RIDER – ein weiterer wundervoller Film
Der Film handelt von Traditionen und Tabus und davon, daß Tabus manchmal
gebrochen werden müssen, um den Traditionen neues Leben zu geben.
Paikea ist ein Mädchen und eigentlich dürfte sie gar nicht Paikea heißen. Denn
dieser Name ist den erstgeborenen Söhnen vorbehalten, die in direkter Linie von
dem Urahnen Paikea, dem ersten Walreiter, abstammen.
Einst kamen die Maori vom tausende Seemeilen entfernten Hawai’i mit ihren Kanus
über den Südpazifik nach Aotearoa (Neuseeland). In Whangara an der Ostküste
führen die Menschen ihren Ursprung auf den einst gekenterten Urahnen zurück. Er
wurde von einem Wal gerettet. Koro, der heutige Stammesführer setzt alle
Hoffnung auf ein besseres Leben für den Stamm in die Geburt des nächsten Paikea.
Aber alle seine Hoffnungen werden zunichte als bei der Geburt nicht nur die
Mutter, sondern auch der auserkorene Erbe sterben. Nur seine Zwillingsschwester
überlebt, Koros Enkelin. Gegen den Willen des Großvaters erhält sie den Namen
Paikea more....
- Reviewed by Bixi Erhardt
"Long Walk Home" 2002
LONG WALK HOME – ein sehr berührender und absolut sehenswerter Film
Australien, Mitte der 90er Jahre setzte die damalige linke Labour-Regierung eine
Kommission für Menschenrechte und Gleichberechtigung ein. Die Kommission sollte
die jahrhundertelang andauernde Unterdrückung der Aborigines und der damit
verbundenen Verbrechen untersuchen. 1997 gab die Kommission einen Bericht ab,
mit dem Titel “Bringing Them Home”. Daraus geht hervor, daß von 1910 – 1976 ca.
100.000 Kinder aus ihren Familien verschleppt wurden, in der Mehrzahl sogenannte
Mischlingskinder. Jede Aborigine-Familie war davon betroffen und die
Auswirkungen dieser Verbrechen sind in den Familien und Gemeinschaften bis heute
spürbar. Die entführten Kinder wurden in staatliche oder kirchliche Heime
entführt, sie wurden zwangschristianisiert, durften ihre Sprache nicht sprechen
und sollten so erzogen werden, daß sie später als billige Arbeitskräfte dienen
konnten. Durch diese Zwangsassimilierung und die geplante immer weiter gehende
Vermischung mit weißem Blut, sollten die Aborigines letztendlich ausgelöscht
werden.
Die Kommission empfahl der australischen Regierung sich ausdrücklich bei den
Aborigines für das erlittene Unrecht zu entschuldigen und außerdem
Entschädigungs-zahlungen in Höhe von 63 Millionen $. Diese wurden nur teilweise
geleistet. Eine Entschuldigung fehlt bis heute.
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- Reviewed by Bixi Erhardt
(In the US as "Rabbit Proof
Fence")
"Ze, Heilung in den unsichtbaren Welten" 2002
ein Film von Sebastian Elsaesser und Kamal Musale
Es ist nun über zwei Wochen her, seit ich den Film gesehen habe und ich weiß immer noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Die Vorführung fand in Anwesenheit des Autors Jürgen Elsässer statt, der einleitende Worte sprach und auch hinterher gab es noch Zeit für Fragen und andere Reaktionen. Leider hat das bei mir dazu geführt, daß ich mir teilweise nicht ganz sicher bin, was in dem Film vorkam und was Aussagen davor und danach waren. Aber vielleicht ist das ja auch egal. more....
- Reviewed by Bixi Erhardt
Der Film Ze – Heilung in den unsichtbaren Welten – wurde in Anwesenheit des Urhebers Sebastian Elsaesser in Berlin aufgeführt. Die kurze Einführung in die Thematik sowie das an den Film anschließende Gespräch schufen einen sinnvollen und ergänzenden Rahmen. Sebastian Elsaesser arbeitete und arbeitet als Psychotherapeut. Der Film entstand als Teil seines Initiationsweges auf der Suche nach Heilung von seiner drohenden Erblindung. Auf diesem Weg gelangte er zu als Medien arbeitenden HeilerInnen in Brasilien, deren Körper während ihrer Heilungsarbeit von Geistern verstorbener deutscher Ärzte besetzt werden. Die Arbeit der HeilerInnen ist gesellschaftlich anerkannt. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dass die Tradition Brasiliens more....
- Reviewed by Magdalena Mechtisade
"The Matrix" 1999
The story of The Matrix (1999)—probably the most elaborately plotted action movie ever made—is authentically Gnostic. It is in fact, and way beyond “The X-Files,” “Gnosticism reborn.”(1) Wherever exactly Andy and Larry Wachowski hatched their demonically inspired and wickedly effective pop parable about the enslavement of modern man to the machine, they have come up with a genuine original. It’s an amazingly coherent blend of Philip K. Dick, H. P. Lovecraft, Jean Baudrillard, messianic prophecy, apocalyptic lore, martial arts mysticism, and technological paranoia. The Matrix may well be the outstanding American movie of the ’90s. But it is both less and more than your average great movie. On the one hand, it is slick and vaguely soulless, with all the pumping adrenaline-charged violence that characterize the MTV movies of recent years lots more....
- Reviewed by Jake Horsley
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