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Sheila Alexander AlichEinen heiligen Platz im Haus errichtenDas Schlimmste, was ein amerikanischer Ureinwohner einem Menschen sagen kann, ist, er verhalte sich, als habe er keine Verwandten. Das heißt, wir nehmen nicht wahr, daß wir in Beziehung stehen zu allem, was uns umgibt. Wir verschließen uns in einer kleinen Welt, von der aus unsere Aktionen keine Auswirkungen haben. Sheila Alexander Alich empfindet den Verlust an Ritualen in unserer modernen Welt als folgenschwer. Er muß es wissen, denn er kennt beide Kulturen, studierte westliche Medizin und Sufismus, bevor er zu seinen eigenen Traditionen, denen der amerikanischen Ureinwohner, zurückkehrte. Er selbst stammt von den Tsa-Ia-gi ab, einem Cherokee-Volk. Zeremonien sind für Sheila Alexander Alich eine Lernmethode für Bereiche, die der Verstand nicht mehr erreicht. Es gibt Dinge, die wir nicht aussprechen, die wir uns noch nicht einmal vorstellen können. Hier hilft die symbolische Sprache der Rituale. Aus dem reichen Schatz an Zeremonien und Ritualen geben wir einganzeinfacher weiter: Einen heiligen Platz im Haus errichten.
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"Der beste Weg, die Wichtigkeit des Heiligen Platzes zu verstehen, ist einen zu bilden und mit ihm zu arbeiten. Wenn es dir möglich ist, errichte einen Platz separat vom täglichen Geschehen. Einen Bereich, in dem du meditieren, dein Tagebuch schreiben, träumen und mit deinen (schamanischen) Werkzeugen arbeiten kannst. Das muß kein großer Bereich, kein ganzes Zimmer sein. Du kannst auch einfach in dem Zimmer; in dem du schläfst, eine Decke oder einen kleinen Teppich auf den Boden legen und dieses somit zu dem Bereich machen, in dem du arbeitest. Für Menschen, die nur sehr wenig Platz haben, gibt es die Möglichkeit, eine >Messa< zu errichten. Dies ist ein spezieller Platz, an dem du all deine Werkzeuge, Traumtagebücher und andere Dinge, die für dich und deine eigene Heilung spezielle Bedeutung haben, aufbewahren kannst." |
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